Nun hängt auch die Schweiz über dem Abgrund: Anfang September wurde der Schweizer Franken an den Euro gekoppelt. Die Festlegung des Wechselkurses von mindestens 1.20 zum Euro ist eine planwirtschaftliche Massnahme, zu der die Schweiz vermutlich gezwungen worden ist. Damit ist faktisch eine Währungsunion mit Brüssel vollzogen worden. Diesen Vorgang kann man als klammheimlichen Putsch der Nationalbank bezeichnen, durch den die Schweiz nun endgültig in die Fänge der Eurozone geraten ist.
Das heisst nicht nur, dass es vorbei ist mit der Illusion von der Schweiz als einem sicheren Hafen für ausländische Sparer und Anleger. Es ist auch der Weg frei für die Enteignung der Schweizer selbst. Wenn die EZB künftig Ramschanleihen kauft, dann zahlen die Schweizer mit, weil auch ihre Währung verwässert wird. Über Nacht wurden die Schweizer um 10% ärmer, weil der Schweizer Franken entsprechend abgewertet wurde. Gold zum Beispiel ist um 10% teurer geworden. Der Schweizer Franken kann nun ebenso schnell Geschichte werden wie der Euro.
Wie ist denn eigentlich der Wertezerfall des Geldes möglich geworden? In der Schweizer Bundesverfassung steht doch, dass nur der Bund Münzen und Banknoten herausgeben darf! Der Staat müsste für die Wertbeständigkeit, d. h. für die Erhaltung der Kaufkraft des Geldes sorgen. In Tat und Wahrheit aber liegen über 90% des Geldes als sogenanntes Buchgeld auf den Konten der Banken. Es gibt dafür weder Gold noch Bargeld. Der überwiegende Teil dieses virtuellen Geldes fliesst in die Spekulation und sorgt dort für fette Gewinne, während die Realwirtschaft leidet, weil sie sparen muss, wo es nur geht: Stellenabbau, Sozialabbau, Umweltzerstörung und schliesslich Auslagerung von Arbeitsplätzen in Billiglohnländer. Jetzt aber platzen diese Wertpapierblasen, und die Banken geraten in Schieflage.
Die UBS und die CS sind für die Schweiz viel zu gross, weil das Land keines dieser Ungetüme retten könnte. Dazu ist seine Volkswirtschaft zu klein. Die genannte 40prozentige Verschuldungsquote der Schweiz könnte binnen weniger Augenblicke die 100% Marke durchbrechen, wenn der Anleihenmarkt weitgehende Abschreibungen erfordern würde. Die Schuldner-Ausfälle können dann nicht durch die Gelddruckmaschine kompensiert werden, weil die Schweizer Währung nicht wie der Dollar eine durch Atombomben gedeckte Leitwährung ist, sondern – trotz hohem Ansehen – nur das Zahlungsmittel eines kleinen Volkes.
Am Horizont taucht also das Gespenst des Staatsbankrotts auf. Deswegen finden hinter den Kulissen bereits Gespräche statt, wie die Giganten aufzusplittern wären, damit man bei Bedarf nur einzelne Gesellschaften abzuschalten bräuchte. Ausserdem wird der Schweizer durch die Anbindung an den Euro darauf eingestimmt, sich einer grösseren Währungsgemeinschaft, eben dem Euroraum, anzuschliessen.
Das aber wird keine Lösung sein. Denn das ganze Weltfinanzsystem hängt ja nun so schief wie die Titanic kurz vor dem Untergang.
Bei diesem System handelt es sich um ein monströses Betrugsmodell. Bekanntlich schöpfen die Banken Geld aus dem Nichts, wenn sie Kredite vergeben. Sie müssen dabei nur einen Bruchteil als Bargeld oder Zentralbankguthaben ausweisen können. Mittels der „multiplen Kreditschöpfung“ können Banken Kredite um ein Vielhundertfaches buchstäblich aus dem Nichts schöpfen, dinglich absichern und neben der Tilgung vor allem auch Zins und Zinseszins verlangen.
Alle, auch der Staat, beschaffen sich auf diese Weise ihr Geld. 97% allen Geldes ist daher Schuldgeld. Damit sind die Völker vollkommen von den Banken erpressbar. Deswegen ist die Frage von höchster Wichtigkeit, wem denn die Banken gehören. Das ist hier zwar nicht das Thema. Aber Sie, lieber Leser, können sicher sein, dass Die EUROPÄISCHE AKTION weiss, was sie sagt, wenn sie vom Rothschild-Kapitalismus spricht.
Warum ist dieses System illegitim?
Jeder Normalbürger empfindet es als rechtens, wenn er eine Leihgebühr für einen geliehenen Gegenstand bezahlt. Damit begründet die Bank auch den Zins für geliehenes Geld. Aber: Banken verleihen mitnichten das Geld ihrer Einleger, wie sie uns glauben machen wollen. Sonst hätte schon manch einer eine Mitteilung seiner Bank bekommen, sein Geld auf dem Sparbuch sei weg, weil es an einen andern verliehen worden sei. Das geschieht nicht. Die Banken benutzen unser Erspartes nur als Legitimation für eine neue Kredit- und damit Geldschöpfung.
Der Darlehensnehmer seinerseits willigt in seine Vertragsbedingungen – Zins und Zinseszins – nur deshalb, weil er irrigerweise glaubt, er würde wirkliches Geld leihen, also einen Wert, der vorher im Besitze der Bank war und über welchen diese nun für die Dauer der Leihe nicht mehr verfügen könne. Das ist aber eine raffinierte Täuschung. Die Bank hat niemals einen Verlust erlitten. Das Geld wurde im Augenblick des Vertragsabschlusses aus dem Nichts geschöpft, verpflichtet aber den Darlehensnehmer auf Lebenszeit, eine wuchernde Schuld abzuarbeiten. Die Situation erinnert sehr an das Märchen vom Rumpelstilzchen, das aus Stroh Gold spinnt und dafür das Kind der Müllerstochter verlangt. Bekanntlich kann diese ihr Kind nur dadurch retten, dass sie den Namen dieses Tausendsassas herausbekommt. Deswegen fragt die EUROPÄISCHE AKTION, wie damals die schöne junge Königin: „Heisst du etwa – Rothschild?“
Alle Kreditverträge sind durch Vorspiegelung falscher Tatsachen abgeschlossen worden. Sie sind illegitim und damit nichtig. Selbst der österreichische Wirtschaftsprofessor Franz Hörmann hielt in einem Interview mit dem Wiener „Standard“ fest: „Die heutige Krise geht von den Banken aus. Banken erfinden im Kreditprozess Geld. Wenn man aber Geld aus Luft erfindet und das, was vorher noch gar nicht existiert hat, verzinst weitergibt und dinglich absichern lässt, dann ist das … ein Enteignungsmodell. Das ist auch der Hintergrund des Bankgeheimnisses. Banken können überhaupt nicht offenlegen, wo beispielsweise die Zinsen für Sparbücher, Bausparverträge oder Sonstiges herkommen. Wenn sie das täten, müssten sie zugeben, dass das alles in Wirklichkeit verkettete Pyramidenspiele sind.“
Aus der Unrechtmässigkeit im Geldschöpfungsprozess leitet Prof. Hörmann das Recht ab, die Rückzahlungsforderungen der Banken schlicht zu ignorieren. Wenn ein Gegenstand durch eine „Leihe“ überhaupt erst entsteht, dann muss er auch nicht zurückgegeben werden. Die EUROPÄISCHE AKTION als Bürgerrechtsbewegung regt deshalb an, sich zusammenzuschliessen und Kredite einfach nicht mehr zurückzuzahlen. Die Folgen einer solchen breiten Verweigerung wären gar nicht abzusehen: Schliesslich lebt die Herrschaft des globalen Finanzsystems von dem sklavischen Einverständnis der Getäuschten, ihre durch Zinsen wuchernde Schuld durch immer mehr Leistung und Konsum zurückzuzahlen. Wir müssen den Glauben an unsere Schuld verlieren! Das wäre der Zusammenbruch eines globalen Glaubenssystems. Eine Herrschaft, die ihre Glaubwürdigkeit verloren hat, implodiert innert Kürze. Wir müssen verhindern, dass die Rothschild-Sippe mit ihren Hiwis in West und Ost aus der gegenwärtigen Krise, die sie selbst veranlasst und damit vorausgewusst hat, gestärkt hervorgeht. Wir müssen verhindern, dass uns die One World samt Welteinheitswährung, Weltregierung und Weltpolizei scheinheilig als Rettung aus der Katastrophe präsentiert wird.
Lancieren wir einen europaweiten Zins- und Schuldenstreik gegenüber den Banken! |